Ideenreich engagiert sein
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Nachrichten

Damit Kirche vor Ort Zukunft hat

Das Ehrenamtsprojekt „ideenReich“ geht zu Ende – und auch weiter Mehr

Ein Jahr reich an Ideen

Die Ehrenamtsbörse in St. Willibrord Merkstein feiert 1. Geburtstag Mehr

Stundenblume:

ideenReich-Team stellt eine andere Art von Freiwilligenbörse vor Mehr

ideenReich-Stand glänzt:

ideenReich-Stand beim Pfarrfest in Herzogenrath-Merkstein am 14. Juli 2013  Mehr

ideenReich engagiert sein! in St. Willibrord Merkstein

Fragebogen-Aktion gestartet und Pfarrfeststand für den 14. Juli 2013 konzipiert und organisiert  Mehr

ideenReich engagiert sein! in St. Willibrord Merkstein:

ideenReich-Arbeitskreis in der Vorbereitungsphase für eine Befragungsaktion Mehr

ideenReich engagiert sein! in St. Laurentius:

Erste erfolgreiche Schritte gegangen Mehr

Neuer Wein in neue Schläuche

Diskussionsabend rückte die Bedeutung des kirchlichen Ehrenamtes ins Bewusstsein Mehr

Die Hintergründe und Herausforderungen des Projekts

Die Veränderungen der Ebene „Kirche am Ort“ stellt eine Herausforderung für das zukünftige ehrenamtliche Engagement dar.

Zum einen wird der Bezugsraum ehrenamtlicher Tätigkeit mit der Errichtung der GdG größer. Bisherige (Beziehungs-)Netze, die ein Erschließen von Ehrenämtern ermöglichten, tragen so nicht mehr. Zur Ergänzung der gewohnten informellen Wege bedarf es daher zunehmend einer gezielten Vermittlung.

Des Weiteren müssen, um die GdG aktiv sowie lebendig zu gestalten und im gesellschaftlichen Feld entsprechend zu platzieren, über die Vermittlung hinaus neue Projekte initiiert und die Talente sowie Charismen aller, die sich engagieren wollen, in den Blick genommen werden, ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen anders qualifiziert und die Öffentlichkeit anders informiert werden.  

Zum anderen befindet sich das Ehrenamt in einem grundsätzlichen gesellschaftlichen Veränderungsprozess. Zwar nimmt die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement zu, wie zahlreiche empirische Studien aber auch ein offener Blick in die Praxis belegen. Zum anderen haben sich die Erwartungen von Ehrenamtlichen erheblich verändert: Nicht mehr nur stilles Mittun, Helfen oder gar Pflichtbewusstsein motiviert. Man möchte viel mehr seinen persönlichen Interessen im Ehrenamt Ausdruck verleihen. Die Übernahme eines Ehrenamtes geschieht aus dem Interesse und der Freude an einer bestimmten Tätigkeit.

Ebenso ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich alle, die sich engagieren wollen, wohl fühlen und voll entfalten können. Zur Realität von Pfarreien gehört jedoch, dass wenig über ehrenamtliches Engagement nachgedacht wird. Es finden viele Aktivitäten statt, Ein-Welt-Gruppen, Seniorenarbeit, Liturgiekreis und doch gibt es die Erfahrung des Mangels. Die Kirche muss diesen Veränderungsprozess mitvollziehen, will sie nicht zukünftig Ehrenamtliche verlieren.

 
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